Impuls: "Lose Fäden" aufnehmen

Ungeklärte Probleme oder Themen sind wie lose Fäden, die irgendwo im Untergrund unseres Bewusstseins „herumhängen“, dort ihr Unwesen treiben und damit einen Großteil unserer Energie ziehen. Das Schlimmste daran ist, dass man es auf bewusster Ebene erstmal gar nicht so richtig mitbekommt, was da eigentlich passiert. Es macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass die Energie fehlt, die man eigentlich für andere Dinge aufwenden könnte.

 

Dieses innere Aufschieben von Problemlösungen kann zur Gewohnheit werden- ("Ach ja, irgendwann mal kümmere ich mich darum!" ) und die Anzahl der losen Fäden schier unendlich.

 

Manchmal gaukelt uns unsere eigene Psyche vor, an einem Problem zu arbeiten, dabei spielt sie wie eine Katze die ganze Zeit nur mit den losen Fäden herum, ohne sie jemals wirklich aufzunehmen oder zu entwirren.

 

Ungeklärte Themen können zum Beispiel nicht-gesagte Worte, Projekte, die Dir seit Jahren im Kopf herumschwirren, an denen Du aber nicht arbeitest, sein; vielleicht ist es das Vorhaben, mit einer Therapie endlich Deine Vergangenheit aufzuarbeiten oder Zuhause mal richtig auszumisten.

 

Es braucht vielleicht erstmal einen Moment, um sich bewusst zu werden, welche deine energieraubenden Themen sind, die Du Jahr für Jahr, Tag für Tag mit Dir herumschleppst.

 

Am besten Du schreibst auf, was Du bisher immer wieder vor Dir hergeschoben hast und entscheidest Dich dann, was Du davon zuerst angehen möchtest, um dieses „Wollknäuel“ im Untergrund allmählich zu entwirren.

 

Welche sind Deine losen Fäden? Welche Themen oder Probleme schleppst Du möglicherweise schon seit Jahren mit Dir herum, ohne sie wirklich jemals anzugehen?

Bist Du bereit, daran etwas zu verändern?